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15.05.2026
15:00 Uhr
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Der UEFI-Bootloader für Windows liegt in einer gut versteckten Partition. Ein c’t-Skript zeigt, welche Dateien dort liegen. Wir erklären, wozu sie da sind.

Wenn ein Computer Windows per UEFI booten soll, lädt der UEFI-Bootmanager zuerst den Windows-eigenen Bootmanager (Bootmgfw). Der übergibt die Kontrolle weiter an den Windows-Loader, der schließlich Windows startet. Die Windows-eigenen Bootmanager und Loader liegen nicht auf Laufwerk C:, sondern in einer separaten, speziellen Partition namens „EFI System Partition“, abgekürzt ESP. Weil sie so wichtig ist, versteckt Windows sie. Im Explorer beispielsweise ist sie nicht zu sehen, und das hat gute Gründe: Wenn Sie hier versehentlich Dateien löschen, bootet Windows nicht mehr.
Die Details zur Partitionierung haben wir in den Beiträgen Partitionierung unter Windows: Echter Überblick per c’t-Skript und FAQ: Verwirrende Partitionierung unter Windows erläutert. In den Artikeln So bootet Windows per UEFI und FAQ: So bootet Windows per UEFI ging es um Bootmanager und Loader. Hier gehen wir davon aus, dass Sie diese Artikel gelesen haben. Eine Frage ließen die Beiträge bislang offen: Wie können Sie einen gefahrlosen Blick auf die ESP werfen? Wobei es genau genommen nur um einen einzigen Ordner namens EFI geht, der im Wurzelverzeichnis liegt. Dort steckt alles Wesentliche drin.
Zwar existiert im Wurzelverzeichnis der ESP üblicherweise noch ein weiterer Ordner, der „System Volume Information“ heißt. Er ist versteckt und mit sehr restriktiven Zugriffsrechten versehen, Windows legt ihn typischerweise auf allen Laufwerken an. Er dient zur Aufnahme von Systemdateien, die beim Booten allesamt keine Rolle spielen (Wiederherstellungspunkte, Suchindex, Schattenkopie-Schnappschüsse …). Auf einer ESP enthält der Ordner kaum Daten, oft sogar nur einige Bytes. Sollten noch weitere Ordner im Wurzelverzeichnis existieren, sind das entweder Windows-Artefakte oder Überbleibsel einer früheren Installation. Sie können sie ignorieren.